Direkt zum Inhalt

l. Einführung

Unser Unternehmen

Das VDI Technologiezentrum (VDI TZ) mit Sitz in Düsseldorf, einem Standort in Berlin und einem Projektbüro in Bonn ist eine wirtschaftlich selbstständige Einrichtung des gemeinnützigen Vereins Deutscher Ingenieure (VDI). Das VDI TZ ist ein führender privater Innovationsdienstleister für Ministerien des Bundes und der Länder sowie für die Europäische Kommission.

Unser Leistungsspektrum umfasst Projektträgerschaften, innovationsbegleitende Maßnahmen, Öffentlichkeitsarbeit, Beratung und Analysen. Das VDI TZ ist seit über 40 Jahren erfolgreich für alle Aufgaben rund um die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten tätig. Unsere Auftraggeber profitieren dabei von den umfassenden Erfahrungen, die wir mit der Entwicklung, Umsetzung und Evaluierung von Forschungsprogrammen haben.

Wir begleiten Strategieprozesse, erarbeiten Foresight-Szenarien und beschäftigen uns mit dem Wissens- und Technologietransfer in Wirtschaft und Öffentlichkeit. Dazu gehört auch die gesamte Konzeption, Organisation und Durchführung zugehöriger Veranstaltungen.

Eine weitere wichtige Tätigkeit ist die Entwicklung, Abstimmung und Implementierung von Politikinstrumenten auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene. Insbesondere übernehmen wir umfassende Geschäftsstellenaufgaben bzw. die operative Steuerung von Initiativen und Programmen für unsere Auftraggeber. In Analysen und Studien erarbeiten wir zudem verlässliches Wissen.

Seit 2020 ist ein weiteres Tätigkeitsfeld, Anträge auf die Förderfähigkeit von FuE-Projekten zu prüfen, zu bearbeiten und Unternehmen die Bescheinigungen auszustellen, die bestätigen, dass es sich um FuE im Sinne des Gesetzes (FZulG) handelt. Dazu betreiben wir gemeinsam mit der AiF Projekt GmbH und dem DLR Projektträger die Bescheinigungsstelle Forschungszulage.

Nachhaltigkeit als integraler Teil ­unseres Unternehmensprofils

Als Forschungsdienstleister und Projektträger stehen Technologie und Innovation bei uns im Mittelpunkt. Dabei gehen wir von einem breiten Innovationsbegriff aus, der neben technischen auch nicht technische und soziale Innovationen einschließt. Wir verstehen Innovationen als Ergebnis eines komplexen Wechselspiels zwischen Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. In verschiedenen Projekten widmen wir uns seit vielen Jahren auch den Schlüsselthemen nachhaltiger Entwicklung. 

Nachhaltigkeit bedeutet für uns als Unternehmen sowohl durch gemeinsames als auch individuelles Engagement unsere Werte zu erhalten und Verantwortung für Mensch und Umwelt zu übernehmen. Als Teil einer traditionsreichen Marke beachten wir gleichermaßen die wirtschaftliche, soziale und ökologische Relevanz unseres Handelns.

Die vorliegende Nachhaltigkeitsstrategie (NHS) bringt dafür unser prinzipielles sowie umfassendes Bekenntnis zu Nachhaltigkeit zum Ausdruck. Um dieses zu operationalisieren, werden Geschäftsführung sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam ein geeignetes Nachhaltigkeitsmanagementsystem (NMS) entwickeln. Durch NHS und NMS verankern wir den Nachhaltigkeitsgedanken in unserer Unternehmenskultur und in unserer Unternehmensstrategie. Damit übernehmen wir Verantwortung für eine vorausschauende und zukunftsfähige Unternehmensentwicklung.

Das bedeutet im Einzelnen, unsere Geschäftsprozesse anhand von Nachhaltigkeitsaspekten zu überprüfen und sie da, wo es nötig und möglich ist, anzupassen, um dauerhaft eine planbare Balance zwischen Unternehmenszielen, Arbeitnehmerbelangen sowie Klima- und Umweltaspekten zu erreichen. Dabei wollen wir das entsprechende Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützen bzw. fördern und uns auch in der Öffentlichkeit überzeugend und glaubwürdig zur Nachhaltigkeit positionieren.

Die vorliegende Strategie formuliert vor dem Hintergrund des Umfelds des VDI TZ (s. Kapitel II) unsere vier handlungsleitenden Nachhaltigkeitsprinzipien (s. Kapitel III). Sie legt außerdem dar, welche der UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG) wir damit jeweils adressieren.

II. Unser Umfeld

Um Nachhaltigkeit in unserem Unternehmen zu verankern, ist es wichtig und hilfreich, unser vielseitiges und dynamisches Umfeld abzubilden. Hieraus wird erkennbar, aus welchen Gesamtkontexten und vor welchem Hintergrund sich unser Nachhaltigkeitsbekenntnis entwickelt hat.

Gleichzeitig zeigen wir damit auf, wohin wir unsere gelebte Nachhaltigkeit jeweils zurückspielen möchten.

Technologie und Innovation

Technologie und Innovation sind unsere Kernkompetenzen. Im VDI TZ stehen wir technologischen Entwicklungen und Innovationen aufgeschlossen gegenüber. Wir betrachten, bewerten und vermitteln, wie sich technologische Entwicklungen und soziale Innovationen auf Mensch, Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt auswirken können. Die Mitgestaltung technologischer Innovationen mit den damit verbundenen Anwendungsoptionen ist für uns eine wichtige Aufgabe, dies auch im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung.

Dies gilt insbesondere für die Themen Digitalisierung und künstliche Intelligenz, aber auch für viele weitere Bereiche. Wir erkennen frühzeitig die Potenziale und Chancen, die durch neue Technologien und Innovationen entstehen können.

Politik und Gesellschaft

Politikentwicklungen und -trends auf Ebene des Bundes, der Länder und der Europäischen Union (EU) haben für uns eine hohe Bedeutung. Sie wirken sich unmittelbar auf unsere Arbeit aus. Zukunftsinitiativen und Forschungsagenden von Ministerien oder der EU-Kommission tragen zur Sicherung und Steigerung der Innovationskraft sowie zur positiven Weiterentwicklung von Gesellschaft, Wissenschaft, Forschung und Technologie bei. Wir haben deshalb ein großes Interesse daran, dass validierte Erkenntnisse aus der Wissenschaft gesellschaftliche Akzeptanz erfahren und das Politikumfeld sachlich, aufgeklärt, faktengestützt sowie innovationsfreundlich bleibt.

Innovationspolitik hat die Aufgabe, den Rahmen und die Voraussetzungen zur Gestaltung wichtiger Gesellschaftstrends wie dem demografischen Wandel oder der Digitalisierung zu schaffen. Dafür gilt es, neue Ideen und Konzepte für geeignete Beteiligungsformate zu  entwickeln. Ebenso sind dabei Gleichstellungs- und Diversity-Themen zu adressieren, die den langfristigen gesellschaftlichen Zusammenhalt unseres demokratischen Gemeinwesens sicherstellen.

Wirtschaft

Innovation steht in einem engen wechselseitigen Verhältnis zu wirtschaftlicher Entwicklung. Die Stärkung der Innovationskraft durch öffentliche Investitionen in Forschung und Bildung – gleich, ob in Deutschland, der EU oder weltweit – setzt eine günstige gesamtwirtschaftliche Entwicklung voraus. Andererseits schafft die Innovationskraft von Forschung und Wissenschaft selbst positive Impulse für die Wirtschaft, indem sie z. B. den Weg für neue Produkte und Märkte ebnet.

Zu einer differenzierten ökonomischen Perspektive auf Innovation gehören nach unserer Auffassung jedoch auch wirtschaftliche Grundsatzfragen, denen wir uns deshalb ebenfalls widmen. Hierzu zählen zum Beispiel gesellschaftliche Debatten zu quantitativem und qualitativem Wirtschaftswachstum oder etwa die Analyse sozio-ökonomischer Veränderungen, die mit der Digitalisierung einhergehen.

Umwelt

Globale Umweltveränderungen wie der Klimawandel sind bedeutende gesellschaftliche Herausforderungen, denen wir uns als Unternehmen stellen wollen. Im Rahmen verschiedener Projekte für öffentliche Auftraggeber wirken wir seit Langem an Lösungen im gesamten Nachhaltigkeitsbereich mit. Unser umweltbezogenes Know-how ist insbesondere bei der Bewertung des Potenzials von Technologien und Innovationen für unsere Gesellschaft in den Bereichen Klimaschutz, Energiewende, Ressourceneffizienz, Biodiversität, nachhaltige Kommunalentwicklung oder Kreislaufwirtschaft gefragt.

Rechtliches und Gesetzgebung

Zum verbesserten Schutz von Rechtsgütern werden Gesetze verabschiedet, die dem technologischen wie gesellschaftlichen Wandel Rechnung tragen. Als Beispiele können etwa die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) oder das deutsche Urheberrechtsgesetz (UrhG) genannt werden. Rechtliche Vorgaben wie diese wirken sich unmittelbar auf unsere Arbeit aus und erfordern laufend Anpassungen unserer Unternehmensprozesse. So kann beispielsweise über das Vergaberecht erreicht werden, dass soziale und umweltbezogene Belange – im Rahmen etwa von Beschaffungsvorgängen – stärker beachtet und adressiert werden.

Stakeholder

Im Rahmen unseres NMS werden wir auch die Erwartungen und Interessen unserer Stakeholder berücksichtigen – innerhalb der VDI-Gruppe in der besonderen Rolle als Unternehmen eines gemeinnützigen Vereins sowie gegenüber unseren Auftraggebern, Partnern und in Bezug auf die örtliche Umgebung unserer Standorte. Insbesondere als Dienstleister für öffentliche Auftraggeber ist es uns wichtig, die Nachhaltigkeitserwartungen aus Politik und Gesellschaft bestmöglich zu antizipieren und da, wo es möglich ist, durch eigene Impulse zu stimulieren.

Mit unserem gemeinsam formulierten Nachhaltigkeitsanspruch richten wir uns als VDI TZ insbesondere auch an unsere aktuellen und zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

III. Unser Bekenntnis zu Nachhaltigkeit in vier Prinzipien

Das Nachhaltigkeitsengagement des VDI TZ soll die Fortschreibung unserer Erfolge auf eine sichere Basis stellen. Ausgehend vom „klassischen“ Drei-Säulen-Modell (Wirtschaft, Ökologie und Soziales) haben wir einen eigenen umfassenden Nachhaltigkeitsansatz entwickelt. Diesen bringen wir in vier Nachhaltigkeitsprinzipien zum Ausdruck, und wir zeigen auf, wie sie jeweils auf die UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG) einzahlen. Unsere NHS-Prinzipien fassen im Grundsatz zusammen, wofür wir eintreten, wodurch sich unser Unternehmen bereits heute in vielerlei Hinsicht auszeichnet und in welche Richtung wir es weiterentwickeln wollen.

Das Nachhaltigkeitsmanagementsystem „übersetzt“ unsere prinzipielle Haltung in konkrete Handlungsmaßnahmen. Dabei werden die im VDI TZ bereits bestehenden Nachhaltigkeitsaktivitäten erfasst und es wird die Etablierung neuer Nachhaltigkeitsmaßnahmen ermöglicht, und zwar inklusive entsprechender Sensibilisierung von Führungskräften sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Mit unserem Bekenntnis zu Nachhaltigkeit senden wir ein klares Signal für authentische, verinnerlichte und gelebte Nachhaltigkeit innerhalb der Innovationslandschaft.

Als Dienstleister und Projektträger tragen wir Mitverantwortung für das Gelingen gesellschaftlich bedeutsamer Vorhaben in Politik und Wirtschaft. Unsere Projekte gründen sich zuallererst auf das Vertrauen der Kunden und Auftraggeber in unser professionelles Handeln und die persönliche Integrität jeder Mitarbeiterin und jedes Mitarbeiters. Dies steht für uns an erster Stelle und bildet den grundsätzlichen Rahmen für unser Wirken.

Im Zentrum unseres Wirkens steht Innovation. Sie ist für uns Geschäftsmodell und Unternehmenskultur zugleich. Die ständige Suche nach Erneuerung und Verbesserung – ohne dabei Gut- bzw. Altbewährtes zu vernachlässigen – ist unser Antrieb. 

Konkrete Umsetzung im VDI TZ 

Ein fester Bestandteil unserer Unternehmensstruktur ist die dynamische Unternehmensentwicklung („nexTZ“), die sich ebenso effizient dem laufenden Geschäft („Run the Business“) wie dem künftigen („Develop the Business“) widmet. Der nötige Raum für Innovation findet sich v. a. im interdisziplinären Austausch unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch befördert durch virtuelle Workspaces und einen Innovation Room.

Mit dem NMS verschreiben wir uns der Pflege unserer Innovationskultur. Dazu gehört auch, stets eine selbstreflektierende Haltung einzunehmen sowie Ideen und Meinungen untereinander auszutauschen, wann immer dies nötig und möglich ist.

 

Als Unternehmen bieten wir ein breites Produktportfolio an, das sich gleichermaßen durch Wissenschaftlichkeit und Dienstleistungsorientierung auszeichnet. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, die Bedarfe unserer Kunden und Auftraggeber sorgfältig, pünktlich und vorausschauend zu erfüllen.

Hierauf gründet sich unser wirtschaftlicher Erfolg, den wir erhalten und durch kontinuierliche Erschließung neuer Aufgaben sowie Handlungs- und Kompetenzfelder ausbauen wollen. Dabei verknüpfen wir unsere unternehmerische „Mission“ der Innovationsförderung in Deutschland und Europa mit unseren Nachhaltigkeitszielen und werten sie damit zusätzlich auf.

Konkrete Umsetzung im VDI TZ

Bereits heute setzen wir im Rahmen unserer dynamischen Unternehmensentwicklung u. a. auf die Orientierung durch eine Scorecard, die auch Nachhaltigkeitskennzahlen erfasst.

In unserem NMS wollen wir uns in Zukunft zusätzlich bewusster unserem Ressourceneinsatz widmen, z. B. im Einkauf oder beim Veranstaltungsmanagement. Auf diese Weise möchten wir eine höhere Ressourcenschonung durch Effizienz erreichen.

 

Ein Schwerpunkt unseres Bekenntnisses zu ökologischer Nachhaltigkeit liegt im Bereich Umwelt- und Klimaschutz. Hierfür ergänzen wir dank unseres NMS die Unternehmensprozesse des VDI TZ um geeignete Maßnahmen. Dabei fließen im Unternehmen bereits bestehende Nachhaltigkeitserfahrungen mit in das NMS ein.

Grundsätzlich verstehen wir einen bewussteren sowie effizienteren Einsatz von Ressourcen sowie die Vermeidung von Überschüssen, Abfällen und Treibhausgasemissionen als Beitrag zu umwelt- und klimabezogener Nachhaltigkeit.

Dabei wird möglichst eine ganzheitliche Betrachtung aller Faktoren in ihrem Zusammenspiel angestrebt, damit die getroffenen Maßnahmen und sich punktuell ergebende Einschränkungen in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen.

Konkrete Umsetzung im VDI TZ

Mit dem Bezug von „grünem Strom“ an unseren Standorten in Düsseldorf und Berlin haben wir bereits einen ersten Schritt zugunsten erneuerbarer Energien und in Richtung ökologischer Nachhaltigkeit unternommen.

Die Stiftung unserer ausgemusterten IT-Geräte verlängert deren Nutzungsdauer und trägt zur Einsparung wertvoller Ressourcen bei.

Um unseren Umwelt- und Klimaschutzbeitrag weiter auszubauen, setzen wir mit unserem NMS in folgenden Bereichen an:

• Nutzung und Betrieb der Gebäude- und Büroinfrastruktur

• Reisetätigkeit

• Veranstaltungsorganisation

Erste wichtige Schritte auf dem Weg zu ökologischer Nachhaltigkeit sind die Ermittlung und Beschreibung des Ist-Zustands auf Grundlage nachprüfbarer Daten bzw. Kennzahlen („Key Performance Indicators) in unserer Scorecard sowie unternehmensinterne Kommunikations- und Sensibilisierungsmaßnahmen. Hinsichtlich der Nutzung und des Betriebs der Gebäude- und Büroinfrastruktur stehen bei unserer Maßnahmenplanung die Bilanzierung des Energieverbrauchs, der CO2-Ausstoß und der Materialverbrauch im Vordergrund. Dabei ist zu beachten, dass die Beschäftigung mit unserer Infrastruktur besondere Anforderungen an unser NMS stellt, da die Gebäude an unseren Standorten nicht eigenständig vom VDI TZ verwaltet werden.

Hier wollen wir deshalb auch gemeinsam mit der gesamten VDI-Gruppe aktiv werden. Indem wir uns mit Anreisen zur Arbeitsstätte und Dienstreisen befassen, möchten wir einen weiteren wichtigen Hebel für klimabezogene Nachhaltigkeit umlegen und unsere Treibhausgas- und vor allem CO2- Emissionen senken. Hierfür errechnen und verfolgen wir in einem ersten Schritt mithilfe unserer Scorecard die Werte für Emissionen, die bei Dienstreisen anfallen. Nachfolgend sind niedrigere Zielwerte zu definieren und umzusetzen.

Bei der Veranstaltungsorganisation wollen wir im Rahmen unseres NMS das Potenzial für Ressourcenschonung und Treibhausgasvermeidung besser ausschöpfen. Dies soll sowohl durch eine verstärkte Nutzung digitaler Lösungen erreicht werden (z. B. durch unser eigenes Medienstudio, das professionelle virtuelle Veranstaltungen möglich macht, sowie durch eine verstärkte Nutzung von Videotelefonie anstelle von Dienstreisen, sofern dies umsetzbar ist), als auch durch die systematischere Beauftragung von bio und fair trade ausgerichteten Cateringdienstleistern.

Das VDI TZ verdankt seinen Erfolg insbesondere auch der Diversität seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Unser Team besteht aus Kolleginnen und Kollegen mit exzellentem Fachwissen auf vielen Gebieten: Von der Bioökonomie, der Betriebswirtschaft, den Medienwissenschaften über die Politikwissenschaften, die Mobilität und die Volkswirtschaft bis hin zur Quantenphysik und Informatik ist alles dabei.

In unseren Teams arbeiten Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger eng mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen zusammen – eine bunte Mischung aus Absolventinnen und Absolventen frisch von der Hochschule, Berufserfahrenen und Promovierten. 

Nicht nur verschiedene Berufsbilder prägen unser Bild. Vielmehr arbeiten bei uns im VDI TZ Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Sie ergänzen sich, bringen vielfältige Sichtweisen und verschiedene Expertise ein.

Unsere interdisziplinären Teams setzen sich bewusst aus jüngeren und älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird bei uns tagtäglich gelebt: Dazu gehören beispielsweise unser Gleitzeitmodell und die Möglichkeit, mobil zu arbeiten.

Wir möchten, dass die Arbeit in unserem Unternehmen auch weiterhin von der Persönlichkeit, dem Wissen und der Kreativität seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geprägt und aufgewertet wird.

Wir nehmen aufeinander Rücksicht und fördern stets ein soziales Miteinander. Wir wenden uns entschieden gegen jede Form der Diskriminierung und Ausgrenzung, bspw. fördern wir mit unserem Leitfaden zur gendergerechten Sprache, dass sich alle Mitarbeitenden angesprochen fühlen.

Konkrete Umsetzung im VDI TZ

Für Arbeitnehmerrechte und -belange, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Angestellten wird im VDI TZ besondere Sorge getragen. Auch besteht die Möglichkeit zur beruflichen Fortbildung. Gleitende flexible Arbeitszeiten, Überstundenausgleich/Gleitzeitkonten und die Möglichkeit, mobil zu arbeiten, tragen dazu bei, dass wir Arbeit und Privatleben gut miteinander vereinbaren können.

Neu eingestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bei uns offen empfangen und beim Onboarding in den ersten Wochen ihrer Unternehmenszugehörigkeit begleitet. Bei uns wird die berufliche Ausbildung ermöglicht und es werden Volontariate angeboten.

Als Teil der VDI-Gruppe profitieren wir vom In-House-Gesundheitsangebot, das die jährliche Grippeschutzimpfung sowie verschiedene medizinische Vorsorgeuntersuchungen umfasst. Das VDI-Teambuilding bietet Gelegenheit zur Vernetzung und zur Stärkung des Zusammenhalts untereinander.

Im Rahmen unseres NMS planen wir, auch weiterhin Anreize und Angebote zur Steigerung der Motivation, Zufriedenheit und Gesundheit rund um unser Unternehmen zu schaffen.

Dabei ist uns auch daran gelegen, unsere soziale Verantwortung weit in das Umfeld des VDI TZ zu tragen. Das individuelle ehrenamtliche Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet einen guten Ausgangspunkt für koordinierte nachhaltige Aktivitäten oder wohltätige Zwecke, zu denen Kolleginnen und Kollegen des VDI TZ sich vernetzen und bei denen sie zusammenwirken können. Dies wird durch flexible Arbeitszeiten und Entgegenkommen gefördert.

 

IV. Unser Weg zu einem dynamischen Nachhaltigkeitsmanagementsystem (NMS)

Erste vorbereitende Schritte zur Realisierung der NHS hat das VDI TZ im Jahr 2018 gemeinsam mit Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten der Trifolium- Beratungsgesellschaft und des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie unternommen.

Das VDI TZ identifiziert sich mit den in dieser NHS formulierten Prinzipien. Ein geeignetes NMS wird den umfassend verstandenen Nachhaltigkeitsbegriff mit seinen wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen bzw. innovationsgeleiteten Anteilen in unser Unternehmen integrieren und entsprechende Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Sinne der SDG vorantreiben.

Es wird darauf ausgelegt sein, unser Tagesgeschäft selbsttragend und effizient zu ergänzen. NHS und NMS werden dabei als ernst gemeinte freiwillige Selbstverpflichtung verstanden. Dadurch werden die nötige Flexibilität und vor allem eine kontinuierliche Dynamik mit einer entsprechenden Meilensteinplanung sichergestellt.

Publikation teilen