Zivile Sicherheit – Schutz vor biologischen Gefahrenlagen und Pandemien

Einreichungsfrist: 02. Mai 2014 – 15. August 2014

Verbesserte Hygiene, vorbeugende Impfungen sowie die exzellente medizinische Versorgung in Deutschland scheinen die Gefahren vieler Infektionen verringert zu haben. Gleichwohl bleiben biologische Erreger und Gefahrstoffe eine potenzielle Bedrohung für die Bevölkerung.

Biologische Gefahrenlagen, die durch die absichtliche oder unabsichtliche Freisetzung hochansteckender Krankheitserreger entstehen, beinhalten hohe Risiken für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger, der Hilfs- und Rettungskräfte und des medizinischen Personals. Überregionale Infektionsgeschehen durch Epidemien und Pandemien können zudem erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen.

Im Rahmen dieser Förderrichtlinien werden innovative Projekte gefördert, deren Ergebnisse dazu beitragen, Bedrohungen der zivilen Sicherheit durch biologische Gefahrenlagen und Pandemien einzudämmen. Hierbei geht es um die Erforschung präventiver Maßnahmen, neuer Technologien zur Identifikation und Detektion sowie reaktiver Maßnahmen der Krisenbewältigung. Schnelles und wirksames Handeln setzt nämlich voraus, dass zum einen die konkrete Gefahr frühestmöglich erkannt wird, und dass zum anderen Strategien vorliegen, die ein zielgerichtetes Handeln ermöglichen.

Um die zivile Sicherheit langfristig zu erhöhen, sind organisatorische und technische Lösungen notwendig, die präventiv zur Vermeidung von biologischen Gefahrenlagen und überregionalen kritischen Infektionsgeschehen wie Pandemien beitragen sowie im Ereignisfall die Endnutzer bei der Bewältigung von Schadensereignissen unterstützen.

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Tags: biologische Gefahrenlage, Pandemien