Werkstoffinnovationen für nachhaltige Mobilität und Energieversorgung

Die Studie "Werkstoffinnovationen für nachhaltige Mobilität und Energieversorgung" soll eine Grundlage für die gezielte Entwicklung der Werkstofftechniken in Deutschland schaffen und damit zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Sie behandelt die Felder Energie und Mobilität, weil diese aktuell eine besonders hohe wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung haben, und die Werkstofftechnologie hier eine entscheidende technische Rolle spielt. Drei Viertel der zwanzig größten deutschen Unternehmen schätzen die Werkstoffforschung als bedeutend bis sehr bedeutend für ihre zukünftige Unternehmensentwicklung ein.

Deutlich geworden ist dies in der 290 Seiten starken Studie an sehr vielen Stellen. Beispielsweise erfordert der Umbau der Energieversorgung neuartige Materialsysteme, um erneuerbare und konventionelle Energiequellen effizienter und umweltfreundlicher zu nutzen. In der Kraftwerkstechnik werden neben neuen Legierungen und günstigen Hochtemperaturstählen vermehrt leistungsfähigere Keramiken oder Metall-Keramik-Verbunde und faserverstärkte Keramiken eingesetzt werden. In der Automobilindustrie ist die Entwicklung einer automatisierten Produktionstechnik für die preiswerte Fertigung von kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK) mit kurzen Taktzeiten Voraussetzung für den kommerziellen Durchbruch der CFK-Technologie, die eine Werkstofflösung für den geforderten Leichtbau insbesondere zur Erreichung der Treibstoff- und Emissionsminderungen darstellt. Bei Fluggasturbinen werden neue intermetallische Phasen und faserverstärkte Keramiken eine herausragende Rolle zur Erhöhung der Betriebstemperaturen spielen.

Die Studie wurde von uns gemeinsam mit der VDI-Gesellschaft Materials Engineering erstellt. Sie steht Ihnen zum kostenfreien Download zur Verfügung.