Mehr Wohlstand – weniger Ressourcen

Instrumente für mehr Ressourceneffizienz in Wirtschaft und Gesellschaft

Autor(en): Reuscher, G.; Ploetz, C.; Yemets, Y.; Zweck, A.

Herausgeber: Zukünftige Technologien Consulting

Das Einsparpotenzial bei Ressourcen wird für Unternehmen in Deutschland auf 27 bis 60 Mrd. Euro pro Jahr geschätzt. Dennoch ist Ressourceneffizienz kein Selbstläufer. Was muss passieren, damit die Erschließung dieser Potenziale an Dynamik gewinnt? Die Studie „Mehr Wohlstand – weniger Ressourcen. Instrumente für mehr Ressourceneffizienz in Wirtschaft und Gesellschaft" von Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH zeigt, wie Maßnahmen aus den Bereichen Markt, Regulation, Information und Selbstorganisation der Ressourceneffizienz zum Durchbruch verhelfen können. Sollten Ressourcen bei ihrem Eintritt in das Wirtschaftsgeschehen durch eine Materialinputabgabe besteuert werden? Müssen strengere Gesetze aufgelegt werden, die zum Beispiel vorschreiben, wie viel Energie ein Haus verbrauchen darf? Oder liegt die Macht nicht vielmehr beim Verbraucher, der – informiert durch entsprechende Kennzeichnungen – seine Konsumentscheidungen anhand von Ressourceneffizienzkriterien besser fällen kann? Welchen Stellenwert haben freiwillige Initiativen der Industrie wie Normen und Richtlinien? Die Studie „Mehr Wohlstand – weniger Ressourcen. Instrumente für mehr Ressourceneffizienz in Wirtschaft und Gesellschaft“ analysiert die Potenziale und Wirkungen von Maßnahmen aus den Bereichen Markt, Regulation, Information und Selbstorganisation. In den vier Bedürfnisfeldern Mobilität, Ernährung, Information und Kommunikation, Bauen und Wohnen wird anhand von Beispielen aus dem In- und Ausland untersucht, wie Menschen dazu veranlasst werden können, ressourceneffizienter zu wirtschaften und zu leben. Das internationale Spektrum der Strategien und Instrumente reicht dabei von der strikten Regulation der Zahl der PKW-Neuzulassungen in Singapur bis hin zur vollständigen Abschaffung der Agrarsubventionen in Neuseeland.