Erprobung des modellhaften Weiterbildungskonzeptes „Digitalisierung“

Autor(en): Norbert Malanowski, Helga Unger, Rolf Dobischat

Herausgeber: VDI Technologiezentrum GmbH

Begriffe wie „Digitalisierung“, „digitale Transformation“, Industrie 4.0“ oder „vierte industrielle Revolution“ beschreiben in der Regel einen tiefgreifenden technischen und gesellschaftlichen Wandel, für den eine weitere Beschleunigung in naher Zukunft prognostiziert wird. Kern des Wandels ist die Verknüpfung von Menschen, Dingen, Prozessen, Dienstleistungen und Daten. Insofern geht es bei der Digitalisierung um technische und um soziale Innovationen, auch und insbesondere in der Arbeitswelt sowie in der Aus- und Weiterbildung. Die Herausforderungen an Beschäftigte und Unternehmen wachsen beträchtlich: Tätigkeitsprofile verändern sich oder entfallen ganz, bestehende Arbeitsstrukturen und Organisationsformen stehen zur Disposition. Betroffen sind nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Produktion, sondern im gesamten Unternehmen – und dies nicht nur in Großunternehmen, sondern zunehmend auch in kleineren und mittleren Unternehmen (KMU).

Vor diesem Hintergrund gab das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) 2015 ein Gutachten
in Auftrag, um die Möglichkeiten eines Weiterbildungskonzeptes für den digitalen Wandel zu untersuchen, ein zukunftsfähiges Weiterbildungsmodul für Beschäftigte (Geringqualifizierte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der unteren und mittleren Fachkräfteebene) in KMU ausgewählter Branchen zu entwickeln und dieses modellhaft in einer Region zu erproben. Nach dieser ersten praktischen Erprobung durch Fachleute der VDI Technologiezentrum GmbH (VDI TZ) fertigten die Expertinnen und Experten der VDI TZ 2017 auf Basis dieser Ergebnisse das vorliegende Gutachten „Erprobung des modellhaften Weiterbildungskonzeptes „Digitalisierung“ an.