Studie - Rethinking Education in the Digital Age

Meldung vom 27. April 2020. Quelle: VDI TZ

Bild: Titelblatt; Quelle: Europäisches Parlament, Panel for the Future of Science and Technology, Scientific Foresight Unit (STOA)

Die durch die Corona-Pandemie erzwungenen Schulschließungen haben weltweit - und quasi über Nacht - zur Bereitstellung von Plattform- und Cloud-Lösungen für Schulen sowie zur Integration offener Bildungsressourcen und Online-Kurse in den Schulalltag geführt.

Zu den Herausforderungen und Chancen, die sich hieraus ergeben hat das TZ eine Studie „Rethinking education in the digital age” für das Europäische Parlament* erstellt, die im März 2020 veröffentlicht wurde.

Die Studie analysiert den aktuellen Stand der digitalen Bildung in ganz Europa, zeigt Trends und Probleme auf und leitet politische Optionen für unterschiedliche Akteure ab.
Zusammenfassend sollte das „Umdenken“ in der Bildung im digitalen Zeitalter aus zwei Hauptgründen zu einem zentralen Thema für die heutigen politischen Entscheidungsträger werden:

  • Erstens kann nur Bildung qualifizierte Arbeitskräfte hervorbringen, die auf zukünftige Arbeitsplätze und einen sich verändernden Arbeitsmarkt vorbereitet sind. Bildung im digitalen Zeitalter ist daher eine Voraussetzung für die künftige globale Wettbewerbsfähigkeit Europas.
  • Zweitens kann nur Bildung die Voraussetzungen für soziale Gerechtigkeit und gleichberechtigte Beteiligung der europäischen Bürger an einer digitalisierten Demokratie schaffen. Bildung im digitalen Zeitalter ist wichtig, um europäische Werte wie Gleichheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu bewahren.

Bitte beachten Sie, dass die Studie ursprünglich auf der Seite des Europäischen Parlaments veröffentlicht wurde:

www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/STUD/2020/641528/EPRS_STU(2020)641528_EN.pdf
www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/STUD/2020/641528/EPRS_STU(2020)641528(ANN1)_EN.pdf

 

Unter 'Downloads' können Sie die Studie aber auch direkt herunterladen.