Mit innovativer Medizintechnik gegen die COVID-19-Pandemie: Fördermaßnahme im Bereich der Infektionsprävention und -versorgung

Meldung vom 11. September 2020. Quelle: VDI TZ

Pressekonferenz mit Anja Karliczek
Bild: Screenshot VDI TZ

Die aktuelle Corona-Pandemie ist eine der größten Herausforderungen für die Gesundheitssysteme. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt weitere Forschungsgelder für die Infektionsforschung bereit. Bis zu 20 Mio. Euro sollen in Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich Infektionskrankheiten und innovative Medizintechnik investiert werden.

"Zur Bekämpfung von COVID19 und künftigen Infektionswellen sind wir auf hochinnovative Medizintechnik angewiesen.(...) Produkte der Medizintechnik werden in allen Bereichen gebraucht - in der Präevention, in der Diagnose, in der Therapie aber eben auch in der Nachsorge.", betont die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek auf der Pressekonferenz. Als ExpertInnen waren Prof. Bettina Löffler, Fachärztin für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie Universitätsklinikum Jena, und Prof. Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care Uniklinik RWTH Aachen, dabei.

Die Fördermaßnahme richtet sich an industriegeführte Konsortien aus kleinen, mittelständigen und großen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Universitäten und klinischen Anwendern. Diese sollen medizintechnische Lösungen zur Versorgung von epidemischen/pandemischen Infektionskrankheiten entlang des Versorgungspfades - von der Prävention bis zur Nachsorge - erforschen und entwickeln.

Eine erste digitale Infoveranstaltung zur Fördermaßnahme fand bereits am 27. August 2020 statt. Weitere Infoveranstaltungen folgen - wir halten Sie auf dem Laufenden.

Die offizielle Bekanntmachung und weitergehende Informationen zur Skizzeneinreichung finden Sie auf unserem Projektportal. Als Projektträger des BMBF stehen wir für Fragen zur Verfügung.