Medizintechnik: Innovationsgespräche auf der MEDICA 2014

Von A wie Antrag auf Forschungsförderung bis Z wie Zulassung

Meldung vom 06. November 2014 aus dem Bereich Forschungsförderung. Kategorien sind Projektträgerschaft, Öffentlichkeitsarbeit und Gesundheitswirtschaft. Quelle: VDI Technologiezentrum GmbH

Präsentierten 2013 den gemeinsamen Stand der Bundesregierung: Thomas Ilka (BMG, links), Bärbel Brumme-Bothe (BMBF) und Stefan Kapferer (BMWi). (Bild: Eric Lichtenscheidt)

Der Weg von der Idee für ein innovatives Medizinprodukt bis hin zu einer erfolgreichen Markteinführung ist anspruchsvoll. Fragen rund um diesen Prozess beantworten Vertreterinnen und Vertreter der maßgeblichen Behörden und der Selbstverwaltung vom 12. bis 15. November 2014 auf der Messe MEDICA am Stand der Bundesregierung. Wir sind im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Bereich Forschungsförderung Gesundheitswirtschaft für die Organisation verantwortlich.

Von A wie Antrag auf Forschungsförderung bis Z wie Zulassung

Damit aus einer Idee ein innovatives Medizinprodukt wird, müssen Medizintechnik-Unternehmen viele Anforderungen erfüllen. Sie müssen prüfen, ob mit dem Produkt eine Erkrankung erfolgreich behandelt oder ein etabliertes Verfahren verbessert werden kann, sie müssen den Markt analysieren, das Geld für die Entwicklung aufbringen, sie müssen ihre Schritte dokumentieren, zahlreiche Kontrollen durchlaufen und Tests bestehen. Hinweise, wie sie diesen Prozess erfolgreich meistern können, erhalten sie auf der MEDICA am Stand der Bundesregierung aus allererster Hand: Vertreterinnen und Vertreter der maßgeblichen Behörden und der Selbstverwaltung stehen dort für konkrete Auskünfte und Informationsgespräche bereit.

Das Gesprächsangebot richtet sich an Unternehmen der Medizintechnik – an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Forschung und Entwicklung, aber auch aus Regulatory Affairs, Erstattung oder Produktmanagement.

Diese Gesprächspartner stehen zur Verfügung

Welche Anforderungen klinische Prüfungen oder Leistungsbewertungen erfüllen müssen, erklärt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) gibt Antworten auf Fragen rund um die Einreichung von Antragsunterlagen für klinische Studien und das zentrale Erfassungssystem für Medizinprodukte. Wie ein Produkt erstattungsfähig wird, erläutern Mitarbeiter des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Über Chancen auf und den Zugang zu Auslandsmärkten informiert Germany Trade and Invest, die Gesellschaft der Bundesregierung für Außenwirtschaft und Standortmarketing.

Für Unternehmen, die im Bereich der In-vitro-Diagnostik tätig sind, ist das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) am Stand. Die Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten (ZLG) erläutert das Konformitätsbewertungsverfahren und vermittelt Adressen und Ansprechpartner der Benannten Stellen in Deutschland und Europa. Auch zum Thema Forschungsförderung sind Experten vor Ort: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Projektträger Gesundheitswirtschaft des BMBF sowie Experten des Projektträgers Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) informieren über aktuelle Ausschreibungen des Bundes und geben Tipps für die Antragstellung.

Der Stand der Bundesregierung wird von uns als BMBF-Projektträger für Gesundheitswirtschaft organisiert. Unterstützt werden wir von der Geschäftsstelle Nationaler Strategieprozess „Innovationen in der Medizintechnik“, die ebenfalls bei uns angesiedelt ist, in Kooperation mit dem Forum MedTech Pharma, dem Netzwerk für Innovationen in Medizintechnik und Pharma.

Die Anmeldung für ein persönliches Gespräch ist online möglich.

Tags: MEDICA, Medizintechnik, Gesundheitswirtschaft, Messe, BMBF, Innovation, Pharma, Medizinprodukt, In-vitro-Diagnostik, Forschungsförderung