Gestaltung digitaler Bildungspolitik nach der Corona-Pandemie

Meldung vom 25. Juni 2020. Quelle: VDI TZ GmbH

VDI Research - Gestaltung digitaler Bildungspolitik nach der Corona-Pandemie
Bild: VDI TZ

Durch die Corona-Pandemie erzwungenen Schulschließungen im März 2020 musste das Lernen und Lehren auf Distanz oft improvisiert werden. Die sich daraus ergebenden Einsichten für die zukünftige Planung von Bildungsaufgaben sind Gegenstand eines aktuellen VDI Research-Papers.

Im Unterrichtsbetrieb unter Pandemiebedingungen zeigte sich schnell, dass digitale Bildung nicht nur Medienbildung und den Erwerb von IT-Fähigkeiten umfasst, sondern auch die Fähigkeit zur fachkundigen und verantwortungsvollen Nutzung digitaler Medien. Den Schulalltag nach der Corona-Pandemie zu digitalisieren bedeutet demnach, Schulen sowohl inhaltlich und didaktisch als auch organisatorisch wie personell weiterzuentwickeln. Gesammelte Erfahrungen sollten gebündelt und in Aus- und Weiterbildungskonzepte von Lehrkräften einfließen.

Bereits in der Studie Rethinking Education in the Digital Age, die das VDI TZ im Auftrag des Europäischen Parlaments erstellt hat, plädierten wir dafür, Bildung im digitalen Zeitalter zu einem zentralen Thema für politischen Entscheidungsträger zu machen: Es liegen bereits viele hervorragende Beispiel-Konzepte für Unterricht und Schulorganisation in den Ländern, im Bund und in Europa vor.

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