Antragstellung

Gegenstand der Förderung sind experimentelle Entwicklungsaktivitäten für innovative Produkte und Verfahren. Antragstellerinnen und Antragsteller können grundsätzlich Projekte zu allen Bereichen der zivilen Sicherheit einreichen. Dazu zählen beispielsweise Projekte aus den Themenfeldern:

  • Schutzsysteme für Anlagen und Gebäude
  • Lagebilderstellung unter Nutzung von Sensorik
  • mobile Unterstützungs- und Detektionssysteme
  • Schutzfahrzeuge und -ausrüstungen für Einsatzkräfte
  • Kommunikations- und Informationssysteme
  • Lösungen zur Unterstützung der Zusammenarbeit von Endnutzern

Die zu entwickelnden Lösungen sollen im Bereich der zivilen Sicherheit zum Einsatz kommen. Dies sind u. a. urbane Sicherheit, Grenzsicherung oder Katastrophenschutz und Notfallvorsorge. Aber auch IT-Sicherheit, Schutz kritischer Infrastrukturen, Schutz gesellschaftlicher Großereignisse wie Konzertveranstaltungen oder Fußballspiele sowie Terrorismus- und Kriminalitätsbekämpfung sind mögliche Anwendungsbereiche.

Dem Förderprogramm liegt ein zweistufiges Verfahren zugrunde. Auf Basis von Projektskizzen wird über die Aufforderung zur Einreichung eines förmlichen Förderantrags mit einer maximalen Laufzeit von drei Jahren entschieden.

Hauptantragsberechtigt sind Verteidigungsunternehmen. Es können sowohl Einzelprojekte als auch Verbundprojekte beantragt werden. Bei Verbundprojekten muss die Verbundführerschaft von dem Verteidigungsunternehmen übernommen werden. Verbundpartner können Unternehmen aus dem Bereich der zivilen Sicherheitstechnologien, Hochschulen und Forschungsinstitute, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) sowie Betreiber kritischer Infrastrukturen sein.

Einreichungsfristen für Projektskizzen sind jeweils der 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November eines Jahres.

Vorlage sowie Hinweise zur Erstellung einer Projektskizze