Deutsch-israelische Kooperation in den Forschungsbereichen Zivile Sicherheit und IT-Sicherheit

Einreichungsfrist: 23. August 2018 – 30. November 2018

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Das BMBF und die National Technological Innovation Authority of the State of Israel (NATI), vertreten durch das Israel-Europe R&I Directorate (ISERD), beabsichtigen mit der bilateralen Fördermaßnahme, die Kooperation zwischen deutschen und israelischen Unternehmen, Forschungspartnern und Anwendern in den Forschungsbereichen „Zivile Sicherheit“ und „IT-Sicherheit“ zu stärken. Antragsteller können FuE-Zuwendungen vom BMBF bzw. ISERD entsprechend den geltenden nationalen Förderverfahren und -bestimmungen erhalten.

Gefördert werden bilaterale Projekte, die innovative Lösungen für die Verbesserung des Schutzes der Bevölkerung und Wirtschaft, unter anderem gegen Bedrohungen durch Terrorismus, Cyber-Angriffe, organisierte Kriminalität, Naturkatastrophen und technisches Versagen, anstreben. Die Projektvorschläge müssen ausschließlich auf zivile Anwendungsszenarien abzielen und Beiträge zu mindestens einem der folgenden Themenfelder leisten:

     a) Methoden und Techniken für die frühzeitige und effiziente Identifikation und Abwehr von Cyber-
         Angriffen
     b) Analyse und Verbesserung der Netzwerk- und Internetsicherheit
     c) Sicherheit und Resilienz für das Internet der Dinge (IoT)
     d) Katastrophenvorsorge und –management zur Versorgungssicherstellung
     e) Prävention und Bewältigung von besonderen Gefahrenlagen
     f) Schutz von Infrastrukturen und Transportsystemen.

In den Kooperationsprojekten von deutschen und israelischen Partnern sollen Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Anwender zusammenarbeiten. Dabei ist es nicht notwendig, dass in beiden Ländern jeweils alle Arten von Partnern einbezogen sind. Erforderlich ist aber in allen Projekten die Mitarbeit mindestens eines deutschen und eines israelischen Unternehmens. Für den Themenbereich Zivile Sicherheit (d - f) ist zudem mindestens ein deutscher Anwender einzubeziehen. Die Beteiligung israelischer Anwender ist erwünscht, aber nicht verpflichtend. In beiden Ländern ist bis zum 30. November 2018 eine gemeinsame, englischsprachige Projektskizze einzureichen.

Deutsche Partner nutzen dazu das elektronische Antragssystem „easy-Online“ (https://foerderportal.bund.de/easyonline). Die für eine Beteiligung an der Förderrichtlinie benötigten Informationen sind dort verfügbar, ebenso wie eine verbindliche Vorlage für die Skizzenerstellung.

Ansprechpartner:

Zur fachlichen Beratung wird empfohlen, mit den zuständigen Ansprechpartnern bei den Projektträgern bzw. mit ISERD Kontakt aufzunehmen.

a) bis c): Projektträger IT-Sicherheit: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Berlin
Ansprechpartnerin: Dr. Kerstin Reulke, Tel.: +49 30/3100 78-386, E-Mail: kerstin.reulke-junk@vdivde-it.de

d) bis f): Projektträger Sicherheitsforschung: VDI Technologiezentrum GmbH, Düsseldorf
Ansprechpartnerin: Dr. Karin Reichel, Tel.: +49 211/6214-567, E-Mail: reichel-junk@vdi.de

Für beide Themenfelder in Israel: Israel-Europe R&I Directorate (ISERD), Tel Aviv
Ansprechpartner: Uzi Bar-Sadeh, Telefon: +9 72/35 11 81 85, E-Mail: uzi-junk@iserd.org.il

Einreichungsfristen für Projektskizzen
Im Rahmen dieser Bekanntmachung können Projektskizzen bis zum 30. November 2018 eingereicht werden.

Weitere Informationen

Tags: Zivile Sicherheit, Bevölkerung, Schutz und Rettung von Menschen, Standort Deutschland, Israel, internationale Kooperationen, BMBF