Forschung für die zivile Sicherheit

Innovationsunterstützende Maßnahmen im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms der Bundesregierung

Flughafen München, © FMG

Die Bundesregierung hat im Januar 2007 das Programm "Forschung für die zivile Sicherheit" gestartet. Dieses bildet einen Rahmen, in dem Wirtschaft und Behörden, Forschung und Anwender strategisch zusammen arbeiten können. Mit diesem interdisziplinären Ansatz werden sowohl staatliche als auch privatwirtschaftliche Endnutzer eingebunden. Dieser Prozess wird durch uns unterstützt. Hierzu gehören Instrumente, wie die Strategieentwicklung, Agendaprozesse, die Unterstützung des Technologietransfers sowie die Schaffung von Transparenz für die Öffentlichkeit.

Die Ausrichtung des Sicherheitsforschungsprogramms der Bundesregierung wurde durch einen umfassenden Expertendialog, einen ersten Agendaprozess, inhaltlich vorbereitet. Diesen Agendaprozess organisierten wir im Jahr 2006 und führte im Rahmen von drei Workshops ca. 250 Experten aus allen für die Sicherheitsforschung relevanten Bereichen zusammen. In den Workshops konnten der Forschungsbedarf von Endnutzern und Anwendern ermittelt und Schwerpunkte für die Erforschung und Entwicklung künftiger Sicherheitslösungen identifiziert werden. Beim Zusammenführen der Bedarfs- und Lösungsperspektiven wurden prioritäre Sicherheitsforschungsszenarien entwickelt. Auch an der Ausarbeitung des Programms waren wir wesentlich beteiligt. Ende 2010 ist bereits der zweite Agenda-Prozess mit drei neuen Workshops zur Fortsetzung des Programms durchgeführt worden. Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt bildet die Innovationsunterstützung durch Innovationsplattformen, die wir im Rahmen des Auftrags als Geschäftsstelle betreuen.

Der Dialog zwischen den gesellschaftlichen Akteuren - von der Wissenschaft über Industrie und Endnutzer bis zu den Bürgerinnen und Bürgern - ist ein wichtiger Bestandteil des Sicherheitsforschungsprogramms. Dieser Gesellschaftliche Dialog trägt wesentlich zu einem besseren Verständnis der Herausforderungen und zu einer transparenten Darstellung der Forschungsthemen in der Öffentlichkeit bei und ist damit ein entscheidender Erfolgsfaktor des Sicherheitsforschungsprogramms. Im Handlungsfeld für eine "Ganzheitliche Kommunikationsstrategie" werden Maßnahmen zur Unterstützung des Gesellschaftlichen Dialogs angeboten.