Analyse internationaler Ansätze zur Gewinnung von Spitzenforschern/-innen

Im Zeitalter der Globalisierung ist Forschung mehr denn je international ausgerichtet. Das wirkt sich auch auf die Arbeitsmärkte für Spitzenwissenschaftler/-innen aus. Es herrscht ein weltweiter Wettbewerb um die besten Köpfe, nicht zuletzt, weil der Zuwachs an Wissen und Innovationen ein zentraler Wachstumsfaktor und Motor für die Entwicklung von Volkswirtschaften ist. Es gilt, über geeignete Instrumente den befürchteten brain drain zu bekämpfen und über brain circulation zu einem brain gain zu gelangen.

Weltweit werden deshalb Maßnahmen ergriffen und/oder nationale Programme ins Leben gerufen, so zum Beispiel "brain power austria" in Österreich, "swiss talents" in der Schweiz oder "Finland Distinguished Professor Programme" in Finnland.

Auch die Bundesregierung verfolgt das Ziel, den deutschen Wissenschaftsstandort international zu stärken und ihn für Forscher/-innen so attraktiv zu gestalten, dass ausländische Spitzenwissenschaftler/-innen angezogen werden, im Ausland arbeitende Wissenschaftler/-innen nach Deutschland zurückgeholt und Spitzenkräfte im Inland gehalten werden.

Der Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an uns war es, eine synoptische "Analyse internationaler Ansätze zur Gewinnung von Spitzenforschen/-innen" durchzuführen, um erfolgreiche Modelle und Strategien zu identifizieren, wie andere Länder Spitzenwissenschaftler/-innen aus dem Ausland für Forschungsaufgaben gewinnen bzw. im eigenen Land halten.