„Forschung für die zivile Sicherheit“ – Agenda-Workshops zur Programmfortschreibung
Zukünftige Herausforderungen und Themen für die zivile Sicherheitsforschung identifiziert.
Schutz vor Wirtschaftskriminalität, Cyber-Security sowie die Sicherheit kritischer Infrastrukturen – das sind Ansätze der Forschung für die zivile Sicherheit, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. In drei Agenda-Workshops Ende 2010 haben 190 Teilnehmer potenzielle Schwerpunkte zur Fortschreibung des Programms der Bundesregierung „Forschung für die zivile Sicherheit“ diskutiert. Die eintägigen Treffen in Bonn wurden von uns im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt. Forscher aus einem breiten Spektrum fachwissenschaftlicher Disziplinen der Natur- und Geisteswissenschaften trafen sich mit Endnutzern, Behördenvertretern und Unternehmern, um Erfahrungen, Expertisen und Perspektiven auszutauschen.
Die Ergebnisse der Agenda-Workshops werden in den gesamten, interdisziplinär angelegten Prozess der Fortschreibung des Sicherheitsforschungsprogramms einfließen. Auch weitere relevante Akteure, wie zum Beispiel Verbände, Forschungsorganisationen, Behörden etc., sind aufgerufen, sich aktiv in den Dialog zubringen und Forschungsthemen vorzuschlagen. Willkommen sind unter anderem entsprechende Themenpapiere bis zum 31. März 2011, die an die E-Mail-Adresse Posteingang522@bmbf.bund.de gesendet werden können.
Darüber hinaus ist die Mitgestaltung der EU-Sicherheitsforschung ein wichtiges Anliegen des nationalen Sicherheitsforschungsprogramms. Daher sind auch Themenvorschläge, die bevorzugt für die künftige europäische Sicherheitsforschung geeignet sind, erwünscht. Das seit 2007 laufende Forschungsprogramm zur zivilen Sicherheit wird von einem wissenschaftlichen Programmausschuss begleitet. Der aus 18 Expertinnen und Experten bestehende Beirat hat auf Basis der bisherigen Ergebnisse ein Positionspapier vorgelegt. Dieses Papier bildet einen Orientierungsrahmen für die kommende Programmdiskussion