Coding-Day auf der IdeenExpo mit Ranga Yogeshwar-Einlage

Programmieren für junge Menschen attraktiv machen

Meldung vom 16. Juli 2015 aus dem Bereich Forschungsförderung. Kategorien sind Optische Technologien, Nachwuchsförderung, Öffentlichkeitsarbeit, Projektträgerschaft und Zukunftsforschung. Quelle: VDI TZ

Ranga Yogeshwar am Stand des Informatik Schülerlabors InfoSphere der RWTH Aachen (Projekt „Informatik enlightened“). Bildquelle: VDI Technologiezentrum GmbH

Zwei tolle Projekte – ein bekannter Wissenschaftsjournalist: Auf dem Coding-Day, der auf der „IdeenExpo“ letzte Woche in Hannover stattfand, besuchte Ranga Yogeshwar die Messestände der von der VDI Technologiezentrum GmbH im Rahmen der Make-Light-Initiative des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) betreuten Projekte „Informatik enlightened“ und „SenseBox“. Generell geht es beim „Coding-Day“ (Motto: Jeder kann programmieren. Start coding!“) darum, Programmieren für junge Menschen attraktiv zu machen.

„Informatik enlightened“ oder Blumen, die sich nach dem Licht ausrichten
Über das Modul „Informatik enlightened“ bringen sich Jugendliche die Grundlagen des Arduino-Programmierens (Physical Computing-Plattform) im Rahmen von Einführungsworkshops selber bei: Sie bauen eine Lichtschranke, eine LED-Temperaturanzeige, eine Einparkhilfe und eine Blume, die sich nach dem Licht ausrichtet. Anknüpfend an die Workshops gibt es die sogenannten „Feriencamps für Weltverbesserer“; hier können sich die Heranwachsenden dann an ihre eigenen Projektideen heranwagen. Ranga Yogeshwar (z. B. Quarks & Co, Die große Show der Naturwunder) ließ sich vergangenen Dienstag geduldig und konzentriert-neugierig (so wie man ihn aus dem Fernsehen kennt) das enlightened-Projekt erklären. Anschließend schnappte er sich kurzerhand drei Schülerinnen, denen er wiederum erzählte, was man mit Mikrocontrollern alles machen kann.

Projekt SenseBox: Über Lichtsensor zu Wetter und Umweltdaten
Am SenseBox-Stand begutachtete und unterhielt sich der bekannte Wissenschaftsjournalist mit dem SenseBox-Team über die Sensorstation. Die SenseBox ist eine auf Arduino basierende Do-it-Yourself (DIY)-Sensorstation zum Messen von Wetter- und Umweltdaten für Zuhause oder in der Schule. Am SenseBox-Stand konnten die Jugendlichen eine LED mit verschiedenen Sensoren, wie etwa einem Lichtsensor, verbinden. Dann wurde der Lichtsensor so programmiert, dass die LED, wenn das Umgebungslicht unter einen bestimmten Wert fällt, angeschaltet wird.
Eine kleine Sensorstation im grün-orangefarben 3D-gedruckten Schutzgehäuse war auch mit dabei und maß Werte wie Temperatur, Luftfeuchte, Luftdruck, Lichteinstrahlung und UV-Index live vor Ort.

Tags: Make Light, Photonik, IdeenExpo, Coding-Day, Nachwuchsförderung