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Aktuelles / Bewilligte Projekte

Nachfolgend finden Sie alle bewilligten Projekte - nach Themenfeldern der Bekanntmachungen sortiert -, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms gefördert werden. Über die dort angegebenen Förderkennzeichen können Sie durch Eingabe des Förderkennzeichens (FKZ) im Förderkatalog des Bundes weitere Informationen zu den Projekten erhalten. Bitte beachten Sie, dass es sich in der Regel um Verbundprojekte mit mehreren Teilvorhaben handelt, deren Förderkennzeichen jeweils in Klammern angegeben sind.

 

 

Themenfeld „Detektionssysteme für chemische, biologische, radiologische, nukleare, und explosive Gefahrstoffe (CBRNE-Gefahren)“

 

 


AquaBioTox

Onlinefähige Trinkwasserüberwachung auf Grundlage eines biologischen Breitbandsensors mit automatischer Bildauswertung

Förderkennzeichen (13N9536 bis 13N9538)

Breitbandsensor zur Trinkwasserüberwachung - Gegenstand der Forschung ist ein Breitbandsensorkonzept zur Trinkwasserüberwachung und schnellen Alarmierung bei Anschlägen.


ATLAS

Chipbasiertes Detektionssystem für den Nachweis von Tierseuchen

Förderkennzeichen (13N9518 bis 13N9521)

Verfahren zum raschen Nachweis von Tierseuchen - Im Rahmen des Verfahrens soll ein neues Verfahren zum schnellen und sicheren Nachweis von Tierseuchen und damit zum Schutz auch vor Agroterrorismus entwickelt werden.


BiGrudi

Biologische Gefahrenlagen: Risikobewertung, ultraschnelle Detektion und Identifizierung von bioterroristisch relevanten Agenzien

Förderkennzeichen (13N9591 bis 13N9602)

Risikobewertung, ultraschnelle Detektion und Identifizierung von bioterroristisch relevanten Agenzien. Es wird eine schnelle, einfach zu bedienende Diagnostikplattform zur Risikobewertung von verdächtigen Proben entwickelt und eingebettet in ein Konzept für eine adäquate Risikokommunikation.


BioProb

Vollautomatische Detektion biologischer Gefahrstoffe mit integrierter Probenreinigung für den vor-Ort-Einsatz

Förderkennzeichen 13N9677 bis 13N9680

Ziel des Verbundprojektes ist die Erforschung eines neuartigen vor-Ort Nachweissystems für biologische Gefahrstoffe und Toxine. Im Vordergrund stehen vor allem schwer aufzuschließende Pathogene, wie z.B. grampositive Keime oder Anthraxsporen.


ChipFlussPCR

Chipbasiertes Durchfluss-PCR-System für die mobile vollständige Nukleinsäureanalytik von biologischen Gefahrstoffen

Förderkennzeichen (13N9556 bis 13N9561)

Detektionssystem für biologische Gefahrstoffe. Ziel ist ein portables Lab-on-a-Chip-System zur umfassenden Analyse biologischer Gefahrstoffe.


ChipSenSiTek

Chip-basierte photonische Gassensoren für die Sicherheitstechnik

Förderkennzeichen (13N9474 bis 13N9479)

Gassensorensystem zur Detektion von Explosiv- und Sprengstoffen - Das System soll zur Detektion von Explosiv- und Sprengstoffen bei Zugangskontrollen auf Flughäfen oder anderen Gebäuden, wie z.B. Finanz- und Rechenzentren, eingesetzt werden.


DACHS

Detektoren Array mit Chromatograph zur Identifikation toxischer Substanzen

Förderkennzeichen (13N9530 bis 13N9532)

Detektoren-Array zur Detektion toxischer Substanzen - Es soll ein Detektorsystem entwickelt, mit dem Gasspuren angereichert und analysiert werden und das zur schnellen Gefahrstoffdetektion vor Ort genutzt werden kann.


EXAKT

Echtzeitnahe Spurenanalyse von luftübertragenen chemischen Kampfstoffen und Explosivstoffen

Förderkennzeichen (13N9562 bis 13N9566)

Erkennung chemischer und explosiver Gefahrstoffe in der Luft - Gasströme sollen schnell und präzise analysiert werden. Spezielle Ziele sind die Erkennung chemischer Kampfstoffe und die Erkennung von Explosivstoffen in der Luft.


HANDHELD

Handheld-Terahertz-Spektrometer zur Detektion von explosiven Flüssiggefahrstoffen

Förderkennzeichen (13N9513 bis 13N9517)

Tragbares Gerät für Flughafenpersonal zur Detektion von Gefahrstoffen. Das tragbare Terahertz-Spektrometer soll insbesondere zur Detektion von explosiven Flüssiggefahrstoffen eingesetzt werden.


HYGAS

Hyperspektral-Gas-Sensor: Hyperspektralsensor zur schnellen automatischen Ferndetektion von Gefahrstoffen

Förderkennzeichen 13N9647 und 13N9648

Ziel des Verbundprojekts ist ein Hyperspektralsensor zur Fernerkundung von Gefahrstoffen. Hiermit sollen Gefahrstoffe aus großen Entfernungen automatisch identifiziert und visualisiert werden. So soll eine sichere Beurteilung von Schadenlagen ohne aufwändige Probennahme und anschließende Analytik ermöglicht werden.


IRLDEX

Infrarot-Laser gestützte abbildende Detektion von Explosivstoffen

Förderkennzeichen (13N9543 bis 13N9546)

Detektionsverfahren für Explosivstoffe. Angestrebter Einsatzzweck ist die Untersuchung von IEDs (Improvised Explosive Devices, Sprengfallen).


PathoSafe

Raman-Spektroskopie zur Detektion agroterroristisch relevanter Erreger der Sicherheitsstufe 3

Förderkennzeichen (13N9547 bis 13N9551)

Spektrometer für biologische Gefahrstoffe. Es soll ein Gerät zur schnellen und einfachen Detektion von biologischen Gefahrstoffen durch die Einsatzkräfte realisiert werden.


Safe Inside

Detektion von sicherheitsrelevanten Substanzen in schwer zugänglichen Orten

Förderkennzeichen (13N9522 bis 13N9529)

Verfahren zur Gefahrstoffdetektion in Hohlräumen. Ersteinsatzkräfte sollen ein schnelles und zuverlässiges Detektionssystem für schwer zugängliche Orte erhalten.


S.O.N.D.E.

Szenario-orientierte Notfall-Diagnostik für den Feldeinsaz

Förderkennzeichen (13N10113 bis 13N10117)

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Entwicklung von mobilen, integrierten, mikrosystem-basierten Diagnostiksystemen. Sie sollen zum Nachweis von (neuen) Infektionserregern und potentiellen B-Agenzien dienen. Dafür geprüft wird die so genannte Point-of-Care-Diagnostik für den Feldeinsatz auf der Basis einer Einweg-Cartridge.


TEKZAS

Terahertz-Echtzeit-Kamera (zweidimensional) für Anwendungen in der Sicherheitstechnik

Förderkennzeichen (13N9296 bis 13N9299 und 13N9467 bis 13N9471)

Kamera zur Detektion von verborgenen und gefährlichen Gegenständen für Flughäfenkontrollen auf Basis der Terahertz-Technologie.


TeraCam

Aktive voll-elektronische Raumtemperatur Echtzeit Terahertz-Kamera für Sicherheitsanwendungen

Förderkennzeichen (13N9300 bis 13N9304)

Aktives vollelektronisches in Echtzeit arbeitendes Detektor-System zur Entdeckung von Gefahrstoffen und Waffen


TeraTom

Hochauflösende Terahertz-Tomographie für Sicherheitsanwendungen

Förderkennzeichen (13N9293 bis 13N99295)

Ziel sind Untersuchungen zur Realisierung eines Schuhscanners.


THEBEN

Terahertz-Detektionssysteme: Ethische Begleitung, Evaluation und Normenfindung

Förderkennzeichen (13N9054)

Evaluation und Normentwicklung der neuen Terahertz-Technologie für Sicherheitsanwendungen.


THz-Videocam

Passive THz-Videokamera für Sicherheitsanwendungen

Förderkennzeichen (13N9305 bis 13N9310)

Passive Videokamera, die versteckte metallische und keramische Objekte und chemische Stoffe visualisiert, die mit bekannten optischen Verfahren nicht erfasst werden können.


 

 

 

Themenfeld „Schutz von Verkehrsinfrastrukturen“

 

 


AISIS

Automatisierte Informationsgewinnung und Schutz kritischer Infrastruktur im Katastrophenfall

Förderkennzeichen (13N9603 bis 13N9613) 

Das hier zugrunde liegende Szenario geht von einer massiven Schädigung kritischer Verkehrsinfrastrukturen, speziell Tunnel und Gebäude, durch Explosionen aus. Um Angaben zum Schadensausmaß zu erhalten und die Resttragfähigkeit von solchen Bauwerken abschätzen zu können, wird ein Lagebewertungssystem entwickelt. Es ermöglicht im Krisenfall ohne Zeitverzug die umfassende Übermittlung von Informationen zum Zustand eines Unglücksorte


Critical Parts

Optimierung der Sicherheitsprozesse beim Zugang zu sicherheitsempfindlichen Bereichen auf Verkehrsflughäfen

Förderkennzeichen (13N9781 bis 13N9786)

Es soll eine integrierte systemische Prozess- und Technologielösung geschaffen werden, die die Zusammenarbeit zwischen Flughafen- und Sicherheitspersonal sowie die Akzeptanz der Sicherheitsmaßnahmen bei Passagieren wie auch Personal fördert. Ziel ist eine schnellere und zuverlässigere Abwicklung der notwendigen Sicherheitskontrollen. 


FluSs

Flughafen-Sicherungs-System

Förderkennzeichen (13N10047 bis 13N10058)

Im Mittelpunkt steht ein umfassendes Sicherheitssystemkonzept für einen modernen Großflughafen, in dem je nach Bedrohungseinstufung unterschiedliche Aufklärungs-, Kontroll- und Sicherheitsmaßnahmen in aufeinander abgestimmten und aufbauenden Sicherheitsstufen implementiert sind. Ziel ist der Aufbau einer Systemarchitektur nach dem Zwiebelschalenprinzip, die eine Verdichtung von Sicherheitsmaßnahmen von außen (Flughafenumfeld) nach innen (Flughafenkernbereich) beinhaltet und auch die Früherkennung von Gefahren ermöglicht. 


Orgamir

Organisationsübergreifende Gefahrenabwehr zum Schutz von Menschen und kritischen Infrastrukturen durch optimierte Prävention und Reaktion

Förderkennzeichen (13N9623 bis 13N9629)

Ziel ist eine ganzheitliche Lösung zur Verbesserung der Rettungs- und Schutzmaßnahmen nach einer Gefahrstofffreisetzung in U-Bahnen, beispielsweise bei Unfällen oder Bränden. Es wird ein System entwickelt, dass den Einsatzkräften im Krisenfall die Beurteilung der vorherrschenden und der voraussichtlichen Kontamination des U-Bahn-Systems ermöglicht und so ein zielgerichtetes Ableiten von Anweisungen und Hinweise an alle Beteiligten erlaubt. 

 


SKRIBT

Schutz kritischer Brücken und Tunnel im Zuge von Straßen

Förderkennzeichen (13N9636 bis 13N9645)

Ausgangspunkt ist hier die sicherheitskritische Bedeutung von Brücken und Tunneln im Straßennetz, deren Beschädigung oder Zerstörung weitreichende Folgen für umliegende Straßen und einzelne Verkehrsteilnehmer hat sowie erhebliche volkswirtschaftliche Kosten verursachen kann. Ziele sind, vielfältig mögliche Gefährdungen solcher Bauwerke unter Berücksichtigung der aktuellen und der künftigen Bedrohungslage festzustellen, die wirksamsten Schutzmaßnahmen zu erarbeiten und damit die Verletzbarkeit deutlich zu verringern. 


SinoVE Management

Sicherheit in offenen Verkehrssystemen / Eisenbahn

Förderkennzeichen (13N10090 bis 13N10098)

Personen- und Wartentransporte können unabhängig vom Verkehrsträger Störfällen wie Gewaltdelikten, Bränden oder terroristischen Anschlägen ausgesetzt sein. Um den Schutz von Menschen und Gütern sicherzustellen, soll eine moderne, umfassende Systemlösung geschaffen werden. Sie unterstützt auf Basis von verkehrsgebundenen Prozess-Leitinformationen (u. a. Umgebungsbeschreibung, Zugführung, Flugabfertigung) und dem Erfassen von Personenströmen ein effizientes, umsichtiges Sicherheitsmanagement für die Bewältigung unterschiedlicher Gefahrenszenarien.


SiVe

Verbesserung der Sicherheit von Verkehrsinfrastrukturen

Förderkennzeichen (13N10026 bis 13N10031)

Es soll ein Expertensystem für ein umfassendes Risikomanagement zunehmend komplexerer Sicherheitssysteme im Flughafen entwickelt werden, das sowohl betriebswirtschaftliche Maßstäbe als auch ethische und kulturelle Werte berücksichtigt. In dem System können Bedrohungsszenarien durchsimuliert und analysiert werden, um eine Reaktion im Krisenfall zu optimieren und entsprechende Handlungsvorschriften abzuleiten. 


VeRSiert

Vernetzung von Veranstaltern, Nahverkehrsgesellschaften und Fahrgästen für Sicherheit im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bei Großveranstaltungen

Förderkennzeichen (13N9703 bis 13N9709)

Großveranstaltungen wie Konzerte oder Public Viewing sind Szenarien, die aufgrund der Logistik und vor allem im Hinblick auf die Gewährleistung der Sicherheit im öffentlichen Verkehr eine Herausforderung darstellen. Um den Schutz von Besuchern auf Großveranstaltungen zu erhöhen und einen optimalen Organisationsablauf zu erreichen, verfolgt das Vorhaben einen interdisziplinären Ansatz, bestehend aus Prozessen, Schulungskonzepten und informationstechnischen Bausteinen. 


VESPER

Verbesserung der Sicherheit in der Personenschifffahrt und im Fährverkehr

Förderkennzeichen (13N9646 bis 13N9655)

Im Vordergrund des Projektes stehen Problemstellungen der maritimen Sicherheit. Neben dem Personenschiffverkehr werden in dem Projekt umfassend Sicherheitsfragen des PKW- und LKW-Transportes auf Fährschiffen betrachtet: Das betrifft vor allem den Zugang zu Schiffen und damit verbundenen Gefährdungslagen wie dem möglichen Mitführen von Waffen oder Gefahrstoffen oder dem Einschleusen verdächtiger Personen. Ziel ist es, Lösungen zur Verbesserung der Präventivmaßnahmen an Bord bzw. im Hafenbereich und zur Verbesserung der im Krisenfall getroffenen Maßnahmen zu entwerfen.


V-Sicma

Sensibilisierungs-, Bewertungs- und Handlungstraining für Sicherheitsmaßnahmen in öffentlichen Verkehrsunternehmen, beispielhaft für kritische Infrastrukturen

Förderkennzeichen 13N9491 bis 13N9493

Das Ziel des Vorhabens ist die systematische Beforschung der Handlungsbedarfe
und die Erarbeitung effektiver Schulungsmethoden und Schulungssysteme, u.a. mittels interaktiver Simulationstechnik (mit 3D-Visualisierungen). Auf diese Weise sollen Mitarbeiter öffentlicher Verkehrsunternehmen sensibilisiert und auch in die Lage versetzt werden, (terroristische) Gefahren zu erkennen und angemessen zu handeln. Hierzu sollen Gefahren für ÖPNV ganzheitlich ergründet und effektive Gegenmaßnahmen zusammengestellt werden.


 

 

 

Themenfeld „Integrierte Schutzsysteme für Rettungs- und Sicherheitskräfte“

 


AIRSHIELD

Airborne Remote Sensing for Hazard Inspection by Network Enabled Lightweight Drones

Förderkennzeichen (13N9834 bis 13N9844)

Ziel des geplanten Verbundprojekts ist  ein Drohnensystem, das auch unter widrigen Wetterbdingungen für eine im Feuerwehreinsatz geeignete Dauer Lageaufklärung aus der Luft betreiben kann. Die gewonnenen Daten werden in einem neuen Geodaten- und Entscheidungsunterstützungssystem gesammelt und verarbeitet.


I-LOV

Intelligentes sicherndes Lokalisierungssystem für die Rettung und Bergung von Verschütteten

Förderkennzeichen (13N9759 bis 13N9772)

Ziel des geplanten Verbundprojekts ist  die Aktualisierung und Verbesserung der seit 1942 unverändert gültigen Rettungskette. Im Vordergrund stehen dabei insbesondere neuartige Ortungsverfahren, mit denen die Lokalisierung verschütteter und verletzter Personen entscheidend verbessert werden soll.


Landmarke

Navigationsinfrastruktur für Feuerwehrleute

Förderkennzeichen (13N9914 bis 13N9920)

Ziel des Verbundprojektes ist die Erforschung eines neuartigen Kommunikationssystems für Feuerwehrleute und Rettungspersonal. Dabei kommen neuartige interaktive Landmarken zum Einsatz.


LUMITEX

Textilien mit elektrolumineszierenden Eigenschaften für Sicherheitsbekleidung und technische Anwendungen

Förderkennzeichen (13N9503 bis 13N9509)


SAFE

Semipermeable Anzüge für Einsatzkräfte

Förderkennzeichen (13N9806 bis 13N9810)

Im Vorhaben werden auf Basis neuartiger Adsorbermaterialien innovative Schutzanzüge für Feuerwehrleute und den Katastrophenschutz erarbeitet, die die Sicherheit, den Tragekomfort und die mögliche Einsatzdauer der Rettungskräfte erhöhen werden. Zudem werden Kommunikationsmodule in den Anzug integriert, die auch eine Ortung der Einsatzkräfte ermöglichen.


SensProCloth

Systemintegrierte sensorische Schutzbekleidung für Feuerwehr und Katastrophenschutz

Förderkennzeichen (13N9902 bis 13N9908)

Ziel des Verbundprojektes ist die Erforschung systemintegrierter sensorischer Schutzkleidung für Feuerwehr und Katastrophenschutz. Erarbeitet werden soll ein textilintegriertes Erfassungs- und Kommunikationssystem mit Ortungsmöglichkeiten zur Einsatzunterstützung und Einleitung von Rettungs- und Hilfsmaßnahmen für die verschiedenen Einsatzkräfte.


 

 

 

Themenfeld „Schutz und Rettung von Menschen“

 


ALARM

Adaptive Lösungsplattform zur Aktiven technischen Unterstützung beim Retten von Menschenleben

Förderkennzeichen 13N10106 bis 13N10112

Gegenstand des Projektes ist die Verbesserung des Ressourceneinsatzes bei einem Großschadensereignis, insbesondere in der Anfangsphase. Dazu soll ein adaptierbares IT-System zur Unterstützung des Einsatzmanagements inklusive Patientenkennzeichnung mit RFID und telemedizinischem Betreuungskonzept zur Minimierung der Versterbenden entwickelt werden. Das Szenario umfasst eine Explosion in einem Regionalzug im Berliner Ostbahnhof. Der Fokus liegt auf der Verletztenversorgung, Nutzung vorhandener und neuer Kommunikationssysteme, Einsatz mobiler Endgeräte, Infos an Menschen im betroffenen Bereich über Handy.


e-Triage

Elektronische Betroffenenerfassung in Katastrophenfällen

Förderkennzeichen 13N10539 bis 13N10542

Entwicklung eines elektronischen Verletztenerfassungssystems, das sowohl bei größeren Katastrophenfällen als auch bei Individualeinsatzfällen verwendet werden kann. Das Ziel: Allen Personen, die an der Bergung/Rettung, am Abtransport, und an der Unterbringung der Betroffenen in Krankenhäusern und Unterkünften beteiligt sind, soll ein Kommunikations- und Datenbanksystem zur Verfügung stehen, um die Koordinierung dieser Vorgänge schnell, sicher und effizient, durchzuführen. Im Anschluss wird automatisch die Dokumentation für spätere Einsatzanalysen erstellt.


EVA

Risiko Großveranstaltungen – Planung, Bewertung, EVAkuierung und Rettungskonzepte

Förderkennzeichen 13N10299 bis 13N10305 sowie 13N10323

Im Rahmen dieses Projektes sollen für Großveranstaltungen (zum Beispiel Fußballspiele, Loveparade und das zugehörige Eintreffen der Zuschauer am Bahnhof) abgestimmte Konzepte zur Planung, Bewertung, Evakuierung und Rettung interdisziplinär entwickelt und mittels Simulationen validiert werden. Dazu sollen Erfahrungsberichte und zusätzliche Dokumentationen (Video, Photo) der Feuerwehr über das Verhalten der Personen genutzt werden, um die Simulationsmodelle den realen Verhaltensweisen anzupassen. Auf dieser Basis sind technische und organisatorische Maßnahmen zu entwickeln. Hierdurch wird die Informationstechnologie bei Krisen verbessert, der Faktor Mensch in die Modellierung integriert und die Risikoanalyse für Entscheidungsfindungen vereinfacht.


EvaSim

Gekoppelte Verkehrs- und Hydrauliksimulation zur Steuerung von Verkehr bei Evakuierungsmaßnahmen

Förderkennzeichen 13N10594 bis 13N10596

Ziel ist die Kopplung der Simulation von Hochwasser- und Flutwellenausbreitung mit der Simulation und Optimierung von Verkehrsabläufen. Ausgangspunkt der Simulation sind verschiedene Szenarien der hydraulischen Belastung wie Bemessungshochwasserabfluss, Deichbruch oder Talsperren(teil)versagen, wie sie zum Beispiel bei den katastrophalen Hochwasserereignissen an Elbe, Oder und Donau aufgetreten sind. Das Verfahren wird nach Abschluss des Forschungsprojektes für die Entwicklung von Evakuierungsplänen bei Hochwasser oder Talsperren- bzw. Deichbruch an anderen Standorten zur Verfügung stehen.


GenoPlan

Generischer Notfallplan und adaptives Prozessmodell zum Schutz der Kommunalverwaltung im Pandemiefall

Förderkennzeichen 13N10439 bis 13N10444

Ziel des Projektes ist die Konzeption eines Notfallplans am Beispiel der Stadtverwaltung von Dortmund im Fall einer Influenzapandemie. Es gilt, die Funktionsfähigkeit der Verwaltung im Pandemiefall zu sichern. Dazu soll ein elektronisches Kommunikations- und Managementsystem zur Entscheidungsunterstützung erarbeitet werden. Bestandteile sind ein „Generischer Notfallplan“ (GN), ein „Adaptives Prozessmodell“ (AP) sowie ein wissensbasiertes und ereignisorientiertes System (WES), die zur Entscheidungsunterstützung entwickelt werden. Die Lösungskomponenten GN, AP und WES werden am Beispiel der Stadt Dortmund erarbeitet und auf ihre Praxistauglichkeit überprüft.


Hermes

Evakuierungs-Assistent für die intelligente Steuerung eines dynamischen Fluchtwegeleitsystems

Förderkennzeichen 13N9952 bis 13N9960

Steigende Besucherzahlen und die wachsende Komplexität moderner Gebäude stellen für Planer, Betreiber und Rettungskräfte eine große Herausforderung dar. Als Beispiele seien Multifunktionsarenen, große Bahnhöfe und Flughäfen genannt. Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung eines Evakuierungs-Assistenten, der Entscheidungsträger - wie Betreiber, Feuerwehr und Polizei - durch gezielte Informationen unterstützen kann, um die Gefahrenlage besser einschätzen und somit Rettungskräfte und Sicherheitspersonal optimal einsetzen zu können. Darüber hinaus kann der Evakuierungs-Assistent für die intelligente Steuerung eines dynamischen Fluchtwegeleitsystems herangezogen werden.


LAGE

Integration vorhandener Informationssysteme für ein gemeinsames Krisenmanagement

Förderkennzeichen 13N10585 bis 13N10589

Das Gesamtziel des Vorhabens ist, durch die Mediation von Meldungen ein kollektives Verständnis der Ereignisse, Strukturen und Prozesse im Einsatz zu schaffen. Hierzu wird unter Zuhilfenahme eines verknüpften Informationspools und integrierter Prozesse unter Berücksichtigung aller angeschlossenen Systeme ein gemeinsames Lagebild generiert, das eine vernetzte Einsatzführung ermöglicht. Das Szenario ist ein Unfall oder Anschlag bei einer innerstädtischen Großveranstaltung (WM, Loveparade) mit Massenanfall von Verletzten unter spezieller Einbeziehung des Dortmunder Hauptbahnhofes. Ziel ist die Erstellung eines ganzheitlichen Konzeptes zur organisatorischen, semantischen und technischen Interoperabilität der Einsatzkräfte. 


PRI-KATS

PRIORITÄTENBILDUNG BEI RETTUNGSMAßNAHMEN - Koordination, Steuerung und Normenbildung im deutschen Katastrophenschutzsystem unten den Bedingungen von Großschadensereignissen

Förderkennzeichen 13N9755

Das geplante Forschungsvorhaben beinhaltet zwei Schwerpunkte: Die verwaltungs- und organisationsanalytische Zielsetzung richtet sich darauf, die Zusammenarbeit, Koordination und Steuerung der verschiedenen Behörden und Organisationen von Bund, Ländern und Kommunen bei länderübergreifenden Großschadensereignissen zu untersuchen, dabei Schwachpunkte aufzuzeigen, die Erfahrungen, Positionen und Prioritätensetzungen der beteiligten Akteure zu erschließen und einzubringen sowie Lösungsoptionen zu entwickeln. Die rechtswissenschaftliche Zielsetzung richtet sich darauf, die unterschiedlichen Rechtsnormen zu prüfen und ihre möglichen Kollisionen mit verfassungsrechtlichen und verfahrensbezogenen Prinzipien und Regelungen aufzuarbeiten, insbesondere der Frage nachzugehen, nach welchen Verfahrensweisen und Normen entsprechende Prioritäten für die Durchführung von Rettungsmaßnahmen festgelegt und durchgeführt werden sollen.


REPKA

Innovative Konzepte zur regionalen Evakuierung unter Einbeziehung mobiler Informationssysteme / Regionale Evakuierung - Planung, Kontrolle und Anpassung

Förderkennzeichen 13N9961 bis 13N9964

Eine der wesentlichen Rettungsmaßnahmen bei Anschlägen, Anschlagsdrohungen, Großunfällen und Naturkatastrophen ist die Entfluchtung betroffener Gebäude, Gebiete und Regionen. Vorherrschendes Ziel ist dabei, betroffene Personen so schnell und so zuverlässig wie möglich zu evakuieren, d.h. aus dem Gefahrenbereich in Sicherheit zu bringen. Im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens steht die regionale Evakuierung unter Berücksichtigung einer großen Menschenmenge, die ein Gebäude verlassen hat und nun weiter in Sicherheit gebracht werden soll. Das Vorhaben umfasst Planspiele als virtuelle Evakuierungsübungen. Lokalisierung der Menschen erfolgt über Nutzung bestehender (privater, auch gesicherter) W-Lan-Netze. Endgeräte der Personen sollen für individuelles Leitsystem zur Flucht genutzt werden können


SECURITY2People

Secure IT-Based Disaster Management System to Protect and Rescue People

Förderkennzeichen 13N10543 bis 13N10548

Ziel ist die Erforschung und Schaffung der Grundlagen eines ganzheitlichen IT-basierten Krisenmanagementsystems zum Schutz und zur Rettung von Menschen bei Naturkatastrophen, technischen Unglücksfälle und Terroranschläge. Dieses System ermöglicht eine durchgängige, umfassende Informationsbereitstellung und Entscheidungsunterstützung für Krisenmanager sowohl auf operativ-taktischer als auch strategischer Ebene. Darüber hinaus soll das System die Fähigkeit beinhalten, fehlendes oder unsicheres Wissen berücksichtigen zu können. Gleichzeitig soll es auf verschiedenste Katastrophen und Krisen übertragbar sein sowie auch bei der Notfallplanung und der Krisenmanagementausbildung/-übung eingesetzt werden können. Auf diese Weise können maximale Wirtschaftlichkeit und Anwenderakzeptanz erreicht werden.


SiKomm

Sicherheitskommunikation: Strategien zur kommunikativen Unterstützung von Schutz- und Rettungsmaßnahmen

Förderkennzeichen 13N9878

Das Projekt verfolgt das Ziel, sicherheitsrelevante Kommunikationsprozesse szenarienübergreifend unter dem Aspekt verallgemeinerbarer kommunikativer und medialer Strategien und Organisationsformen der Krisen-, Störfall- oder Katastrophenkommunikation in Kooperation mit ausgewählten Verbundprojekten der Ausschreibung „Schutz und Rettung von Menschen“ begleitend zu untersuchen. Dazu werden Betroffenheitslagen (zum Beispiel Bevölkerung, Unternehmen etc.), Anforderungsprofile (vor allem an Krisenmanager, Rettungs- und Hilfspersonal, technische Kommunikationssysteme), Kommunikationsbedürfnisse (der Bevölkerung und der Akteure auf allen Ebenen des Krisenmanagements) sowie Kommunikationsobligationen (zum Schutz der Bevölkerung, zum Selbstschutz der Einsatzkräfte) vergleichend analysiert, denen vor allem Rettungs- und Hilfsdienste, Verwaltung und Politik zu genügen haben.


SOGRO

Sofortrettung bei Großunfall mit Massenanfall von Verletzten

Förderkennzeichen 13N10162 bis 13N10167

Das Ziel des Projekts ist, neue Ansätze dafür zu erforschen zur Verbesserung der Erstversorgung von Unfallopfern, der Zusammenarbeit unterschiedlicher Rettungskräfte und der Lageerfassung und -Bewertung bei Großunfällen, am Beispiel Flughafen Frankfurt. Dabei sollen neue Technologien untersucht werden; vor allem sollen diese und bereits existierende technische Ansätze zu einer neuen Form des Vorgehens für die Rettungskräfte integriert werden. Kernpunkt ist dabei eine Triagierung der Verletzten mit Funketiketten und die Einbindung dieser Triagierungslösung in den Rettungsprozess. Zur Lageerkennung werden Flugdrohnen eingesetzt.        


Speed-up

Untersuchung von mobilen und selbstorganisierenden Kommunikations- und Datenplattformen sowie einheitliche (evtl. dienstübergreifende) Organisations- und Handlungsstrategien für komplexe Großlagen

Förderkennzeichen 13N10174 bis 13N10180

In verschiedenen, normalerweise harmlosen Bereichen im Alltag oder in Situationen mit hohem Gefahrenrisiko (zum Beispiel im Tiefbau und Tunnelmanagement, also unterirdische Infrastruktur) kommt es immer wieder zu unvorhersagbaren Ereignissen, die zu einer Gefährdung aller Beteiligter führen. In solchen Situationen steht für die Rettungsdienste die schnelle Rettung und medizinische Versorgung aller am Unglücksfall beteiligten Personen im Vordergrund. Entscheidend sind dann Absprachen. Ziel ist daher die Untersuchung situationsangepasster Organisations- und Handlungsstrategien und der Aufbau eines mobilen, selbstorganisierenden technischen Unterstützungssystems für Einsatzkräfte in Großlagen. Zu erarbeiten sind adäquate und akzeptierte Interaktions- und Kommunikationsmodelle.


SPIDER

Security System for Public Institutions in Disastrous Emergency Scenarios

Förderkennzeichen 13N10231 bis 13N10240

Ziel ist ein intelligentes, ganzheitliches Kommunikations- und Informationssystem für Rettungskräfte. Es geht um Notfall-Prozessmanagement unter Einbeziehung der Gebäudeintelligenz und Gebäudemanagement. Inhalte sind ein intelligentes Fluchtwegesystem, Simulation von Menschenströmen. Szenario ist eine Bombenexplosion im Rahmen einer Messe (Kölnmesse). Aus der Anzahl der Mobiltelefone in einem Sektor soll die Anzahl der Menschen ermittelt werden. Zudem sollen über Handys Notfallansagen erfolgen.


VoTeKK

Vorbereitung auf Terroranschläge, Krisen und Katastrophen

Förderkennzeichen 13N10469 bis 13N10473

Ziel des Projekts ist die Vorbereitung des Deutschen Gesundheitswesens auf Katastrophen, Krisen und Terroranschläge. Dabei sollen die vorhandenen Lösungen einem kontinuierlichen Qualitätsmanagement unterzogen und Schwachstellen identifiziert werden. Begleitend sollen eine katastrophenmedizinische Online-Akademie und weitere E-Learning-Plattformen eingerichtet werden.


 

 

 

Themenfeld „Schutz vor Ausfall von Versorgungsinfrastrukturen“

 


GRASB

Szenarienorientierte Grundlagen und innovative Methoden zur Reduzierung des Ausfallrisikos der Stromversorgung unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Bevölkerung

Förderkennzeichen 13N10511 bis 13N10514

Vorrangiges Ziel des Projektes ist es, aktuelle und zukünftige Ausfallrisiken für die Versorgung der Bevölkerung mit Strom zu reduzieren. Im Rahmen des Forschungsvorhabens  sollen daher zusammen mit Betreibern von Kraftwerken besonders kritische Teile der Stromversorgungsinfrastruktur identifiziert und bezüglich verschiedener Risiken klassifiziert werden. Dabei werden vor allem Bereiche berücksichtigt, die neuralgische Punkte betreffen, bei denen es durch Verknüpfung verschiedener Infrastrukturen zum Ausfall mehrerer Kraftwerke bzw. weiterer Versorgungsinfrastrukturen kommen kann (Kaskadeneffekt).


SES²

Intelligente Notstromversorgungskonzepte unter Einbeziehung Erneuerbarer Energien

Förderkennzeichen 13N10639 bis 13N10643

Länger andauernde, großflächige Unterbrechungen des elektrischen Energieversorgungssystems bergen ein enormes Gefährdungspotential für Wirtschaft und Gesellschaft. Im Rahmen des Vorhabens SES² sollen daher Strategien zur Sicherstellung einer Minimalversorgung im Krisenfall erforscht werden. Die Bereitstellung einer solchen verbrauchernahen Minimalversorgung soll durch ein sogenanntes „Smart Emergency Supply System (SES²)“ gewährleistet werden. Hierbei werden dezentrale Wandlersysteme unter Einbeziehung regenerativer Quellen zur Bildung von intelligenten Notstromversorgungsstrukturen genutzt.


 

SIMKAS-3D

Simulation von intersektoriellen Kaskadeneffekten bei Ausfällen von Versorgungsinfrastrukturen unter Verwendung des virtuellen 3D-Stadtmodells Berlins

Förderkennzeichen 13N10560 bis 13N10566

Versorgungsinfrastrukturen sind komplexe soziotechnische Systeme, die wechselseitig abhängig sind: Auftretende Defekte, technisches oder menschliches Versagen in einer Versorgungsinfrastruktur wirken sich auch auf alle anderen Versorgungsinfrastrukturen aus. SIMKAS-3D entwickelt Entscheidungs- und Koordinationshilfen für Krisenfälle, die verschiedenen Infrastrukturen betreffen und die die verantwortlichen Akteure der Infrastrukturbetreiber von Gas, Wasser, Strom und Fernwärme unterstützen sollen. Durch systemübergreifende Szenarien und ihre Simulation im virtuellen 3D-Stadtmodell von Berlin sowie in gemeinsamen Trainings werden die Kompetenzen erweitert, um chaotische Krisensituationen souverän zu meistern und Ausfallrisiken der Versorgungsinfrastrukturen zu minimieren.


STATuS

Schutz der Trinkwasserversorgung in Hinblick auf CBRN-Bedrohungsszenarien – Phase 1

Förderkennzeichen 13N10623 bis 13N10527

Die zentrale Trinkwasserversorgung kann durch vorsätzliche Handlungen, wie terroristische Angriffe, oder durch Unfälle und Naturkatastrophen, bei denen biologische, chemische oder nukleare Stoffe in das Wasser gelangen, bedroht werden. Wesentliches Ziel des Projektes ist es, basierend auf einer umfassenden Gefährdungs- und Risikoanalyse und der Erarbeitung konkreter Präventions- und Schutzmaßnahmen, Wasserversorgungsunternehmen und Behörden in die Lage zu versetzen, den Schutz der Bevölkerung vor gesundheitsgefährdenden Agenzien über das Trinkwasser deutlich zu erhöhen.  


 

TankNotStrom

Energie- und Kraftstoffversorgung von Tankstellen und Notstromaggregaten bei Stromausfall

Förderkennzeichen 13N9965 bis 13N9972

Fast alle kritischen Infrastrukturen sind heute von einer funktionierenden Stromversorgung abhängig; nur wenige verfügen über ausreichende Notstromaggregate. Beispiel Tankstelle: Sie verfügt im Allgemeinen über keine Notversorgung, der Ernstfall würde zum vollständigen Ausfall führen. Tankstellen können dann keinen Treibstoff mehr für Einsatzwagen aber auch für die bei kritischen Infrastrukturen laufenden Notstromaggregate zur Verfügung stellen. Dieser Kaskadeneffekt ist Ausgangspunkt für das Verbundvorhaben TankNotStrom. Gesamtziel ist die Erstellung eines Management- und Logistiksystems, das bei Stromausfall in der Lage ist, die Kraftstoffversorgung sicherzustellen. Hierdurch soll auch bei längerem Stromausfall der Betrieb kritischer Infrastrukturen, wie beispielsweise Krankenhäuser, und die Einsatzfähigkeit der beteiligten Rettungskräfte gewährleistet werden.

 


Ansprechpartner
Wey, Karin, Dr.-Ing.
Tel.: +49 (0) 211 6214-433