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BMBF-Förderinitiative NanoforLife

IMAGNA – Immunogentherapie mit magnetischen Nanopartikeln

Partner:
Klinikum rechts der Isar der TU München, Ludwig-Maximilians-Universiät München - Medizinische Kleintierklinik, Schering AG, Berlin, chemicell GmbH, Berlin und Plasmid Factory GmbH, Bielefeld

Durch das Einschleusen von Nukleinsäuren in Zellen von außen kann theoretisch jeder beliebige zelluläre Vorgang absichtsvoll beinflusst werden, insbesondere für therapeutische Zwecke. Für diesen Zweck entwickelten Mitglieder des Konsortiums die mittlerweile erfolgreich vermarktete Methode der Magnetofection™, welche sich den Einfluss magnetischer Gradientenfelder auf Verbindungen superparamagneti-scher Nanopartikel mit Nukleinsäuren zu Nutze macht, um diese ortsspezifisch und hoch effizient in Zellen einzuschleusen.
Im Vorfeld des Nachfolgeprojektes IMAGNA galt es zu zeigen, dass Magnetofecti-on™ auch therapeutischen Nutzen bringen kann. Daher wurde die Methode in einer klinischen Studie zur Immunogentherapie bei Fibrosarkom von Katzen eingesetzt. Dieser bei Katzen relativ häufige Tumor wird in der Standardtherapie chirurgisch ent-fernt, kehrt dann aber in etwa 75 % der Patienten innerhalb eines Jahres wieder. Das vorläufige klinische Resultat dieser Studie ist sehr viel versprechend, da die Rezidiv-häufigkeit bei diesem natürlich entstehenden Tumor, der auch bei Menschen auftritt, von 75 % auf etwa 40 % gesenkt werden konnte.
Im Verbundprojekt IMAGNA gilt es, die vorläufigen Daten in weiteren klinischen Stu-dien zu bestätigen und zu erweitern, das klinische Ergebnis durch molekularbiologi-sche und immunologische Analysen wissenschaftlich zu untermauern und die erfor-derlichen Schritte zur späteren Zulassung eines Arzneistoffes (zunächst für die Veterinärmedizin) zu setzen.

Weitere Informationen:
PD Dr. Christian Plank
E-Mail
Technische Universität München

Ansprechpartner
Bujok, Oliver, Dr.
Tel.: Tel.: +49 (0) 211 6214-476