BMBF-Förderinitiative NanoforLife
EISENHERZ - Nanotechnologie für das molekular-bildgeführte Gesundheitsmanagement
Partner:
Philips Medizin Systeme GmbH, Siemens AG, Schering AG, Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Capsulution NanoScience AG, NanoLytics GmbH, Universitätsklinikum Münster, TU München, Deutsches Krebsforschungszentrum
Entwicklungen in Genomik und Proteomik haben das Wissen über molekulare Prozesse vonKrankheiten enorm erweitert. Dies nährt die Hoffnung, dass die Neigung von einzelnen Personenbzgl. vieler Krankheiten vorhergesagt, diese Krankheiten zu einem deutlich früheren Zeitpunkt diagnostiziert und individuelle Therapien entwickelt werden können. Auf eine frühzeitige Entdeckung und Quantifizierung von molekularen Prozessen, die mit Krankheiten verknüpft sind, zielt die molekulare Bildgebung. Für weitere Fortschritte werden sensitive Bildgebungsverfahren und gezielte Kontrastmittel benötigt. Eine Bildgebung auf molekularem Niveau kann neben Radiopharmazeutika auch durch die Verwendung von nanotechnologischen Konzepten der Kolloid- und Grenzflächenwissenschaften erreicht werden, z. B. durch die Verwendung magnetischer Eisenoxidpartikel, die an zielspezifische Liganden gekoppelt sind.
Das Eisenherz-Projekt wird vom BMBF seit September 2005 im Rahmen der Leitinnovation Nano-for-Life gefördert, um neue Kontrastmittel und Bildgebungsverfahren für die Magnetresonanztechnologie
zu entwickeln. Der Fokus des Projektes liegt auf den beiden relevantesten Krebsarten, den Brust- und Prostatatumoren. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Eisenherz eine Partnerschaft zwischen akademischen Instituten, führenden Firmen der medizinischen Bildgebung und dem weltweit führenden Kontrastmittelhersteller für die Magnetresonanztechnologie gebildet.
Weitere Informationen:
Dr. Andreas Briel
E-Mail
Bayer Schering Pharma







